Vorbild:
Schwere
Güterzuglokomotive
Reihe 4000 "Big
Boy" der Union
Pacific Railroad
(UP). Ausführung
der Lokomotive
mit der
Betriebsnummer
4006.
Modell:
Mit
Digital-Decoder
mfx und
Sound-Generator.
Geregelter
Hochleistungsantrieb,
Hochleistungsmotor
mit Glockenanker
und Schwungmasse
im Kessel. 8
Achsen
angetrieben.
Haftreifen.
Kurvengängiges
Gelenkfahrwerk.
Boxpok-Räder.
Mittlere
Kuppelachsen
gefedert.
Stirnlampe,
Tender und
Nummerntafeln
mit
wartungsfreien
warmweißen LED
beleuchtet. 2
Rauchsätze (Seuthe
Nr. 11)
nachrüstbar,
Kontakte ständig
betriebsbereit.
Spitzensignal,
Nummerntafeln-
und
Führerstandsbeleuchtung
konventionell in
Betrieb, digital
schaltbar.
Leistungsfähiger
Lautsprecher im
Tender,
Lautstärke
einstellbar.
Stirnseitig
Kupplungshaken
im
Schienenräumer
einsteckbar.
Kurzkupplung
zwischen Lok und
Tender.
Dampfleitungen
schwenkbar mit
den Zylindern
geführt.
Angesetzte
Griffstangen aus
Metall. Viele
angesetzte
Einzelheiten.
Figuren
Lokführer und
Heizer für den
Führerstand
liegen bei.
Länge über
Kupplungen 46,5
cm. Lieferung in
Holzkassette.
Einmalige Serie.
Class 4000 –
Big Boy in
America.
Speziell für den
Einsatz auf den
Steilstrecken
der Rocky
Mountains
benötigten die
Union Pacific
Railroad (UP) ab
den
1940er-Jahren
eine äußerst
leistungsstarke
Güterzug-Lokomotive,
um den kosten-
und
personalintensiven
Betrieb von
Vorspann- und
Schiebelokomotiven
auf ein
Mindestmaß zu
reduzieren oder
sogar vermeiden
zu können. Die
neuen
Lokomotiven
sollten auch
eine relativ
hohe
Geschwindigkeit
besitzen, um
weite Strecken
ohne Lokwechsel
zurücklegen zu
können. Otto
Jabelmann, ein
erfahrener
Konstrukteur der
American
Locomotive
Company (ALCO),
entwarf eine
gigantische
Gelenk-Dampflok,
die als „Big
Boy“ in die
Annalen der
Eisenbahngeschichte
einging und dem
Spitznamen mehr
als gerecht
wurde. 25
Exemplare dieser
40.500 mm
langen, 350,2 t
schweren, 4560
KW starken und
112 km/h
schnellen
4-Zylinderlokomotiven
dampften
zwischen 1941
und 1957 durch
die Weiten der
USA. Die Big
Boys hatten die
Achsformel
(2'D)D2' h4 und
der ebenso
gewaltig
anmutende Tender
führte 24,5 t
Kohle und 94,6
m³ Wasser mit.
Auf den
berüchtigten
Steigungen am
Wastach oder
Sherman Hill
(1,14% bzw.
1,55% maximale
Gefälleneigung)
zeigte der Big
Boy seine
Stärken und die
Lok erfüllte
alle in sie
gesetzten
Erwartungen.
6000 t Güterzüge
waren im
Betriebsalltag
keine Seltenheit
und ein Versuch
in der Ebene
zeigte, dass der
„Big Boy“ im
Stande war einen
25.000 t Zug
allein zu
bewegen. Selbst
am Sherman Hill
konnte die
riesige Lok noch
3600 t allein
über den
schwierigen
Streckenabschnitt
hieven. Bei
Volllast war der
Kohleverbrauch
naturgemäß
ebenso
gigantisch,
daher beschickte
ein Stoker
automatisch die
Kohle vom Tender
zur 14m² großen
Rostfläche der
Feuerbüchse.
Kein Heizer wäre
in der Lage
gewesen dies mit
reiner
Muskelkraft zu
bewältigen.
Mitte der 1950er
Jahre
verdrängten
allmählich
starke
Dieselloks die
schon zu
„Lebzeiten“
legendären
Dampflokomotiven
der Class 4000,
somit verwundert
es nicht, dass
insgesamt 8 „Big
Boys“, leider
nicht
betriebsfähig,
museal erhalten
sind und an die
große
Vergangenheit
der
Dampftraktion in
den USA
erinnern.
Hinweise zum
Betrieb: Die
Lokomotive kann
auf Bogengleisen
ab Radius 360 mm
eingesetzt
werden, wir
empfehlen jedoch
größere Radien.
Bedingt durch
den Überhang des
langen Kessels,
müssen Signale,
Oberleitungsmasten,
Brückengeländer,
Tunnelportale u.
ä. einen
ausreichenden
Abstand zum
Gleisbogen
einhalten. Für
das hohe Gewicht
der Lokomotive
muss das Gleis
stabil befestigt
sein.
Drehscheibe und
Schiebebühne
können nur in
Durchfahrtsstellung
befahren werden. |
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Verkaufspreis Fr.
1'250.00
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Anzahl:
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